Ziergräser im Garten

Ein schmucker Blickfang in jedem Garten sind die Ziergräser. Ob in Gruppen gepflanzt oder als imposante Solitärpflanze, Gräser bringen immer eine besondere Stimmung in den Garten. Wenn sich die schlanken Halme und die filigranen Blütenstände sanft im Wind wiegen, denkt man unwillkürlich an einen lauen Sommerabend am Meer oder am See. Auch im Winter, wenn der Raureif die Wedel glitzern lässt, sind Gräser die Highlights im kahlen Garten.

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Ziergräser eignen sich für den Stauden- oder Steingarten, sie können mit den verschiedensten Blumen und Sträuchern kombiniert werden oder als Solitärpflanzen für einen besonderen Blickfang im Garten sorgen.

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In Kübeln gepflanzt bereichern sie Terrasse, Balkon oder Wintergarten. Eine beeindruckende Wirkung kann man erreichen, wenn verschiedene Gräser der Größe nach (von klein nach groß) kombiniert werden.

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Eines der beliebtesten Gräser ist das Pampasgras (Cortaderia selloana), welches im Herbst seine imposanten Schwingel entwickelt. Dabei kann es sehr vielfältig eingesetzt werden: in Einzel- oder Gruppenstellung im Beet, am Rande des Gartenteiches, im Steingarten oder als dekorative Kübelpflanze auf dem Balkon - ein Blickfang ist das Pampasgras in jedem Fall!

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Süßgräser, wie z.B. die Garten-Ruten-Hirse (Panicum), wachsen aufrecht in lockeren Horsten und haben zarte, verspielte Blütenstände. Insgesamt eignet sich die Garten-Ruten-Hirse hervorragend als Strukturpflanze für Freiflächen, Heidegärten, Gehölzränder oder naturnahe Pflanzungen. Auch im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse ist sie, gerade im Herbst und Winter, eine auffällige Erscheinung. 

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Seggen (Carex) gehören zu den frostharten, immergrünen Gräsern. Sie machen sich gut als Randbepflanzung am Gartenteich. Die meisten Sorten bleiben recht klein und bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort auf gut durchlässigem, frischem Gartenboden. Intensive Sommersonne sollte vermieden werden. Schnittmaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Braune Blätter können einfach per Hand entfernt werden.

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Einen guten Sichtschutz für eine ganz private Ecke bietet das hohe Chinaschilf (Miscanthus), dessen seidige Blütenstände auch in der Blumenvase gut aussehen. Ebenfalls zu den Süssgräsern zählt Fargesia, eine Bambusart, die keine Ausläufer bildet und daher gut mit anderen Stauden und Sträuchern kombiniert werden kann. Der Gartenbambus ist sehr wüchsig und garantiert schnell einen immergrünen Sichtschutz für den Lieblings-Sitzplatz.

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Gräser gedeihen an sonnigen und halbschattigen Orten. Sie brauchen einen nährstoffreichen Boden und vertragen in der Regel keine Staunässe. Bei der Pflanzung kann mit organischem Dünger, z. B. Hornspänen oder frischem Humus, gedüngt werden; eine Drainageschicht im Pflanzloch garantiert guten Wasserablauf. In Trockenzeiten und heißen Sommern brauchen Gräser jedoch regelmäßig Wasser. Die meisten Arten bilden Horste, manche neigen aber zu starkem Wuchern und benötigen daher eine Wurzelsperre. Im ersten Winter ist ein leichter Frostschutz angebracht. Den Rückschnitt auf eine Höhe von 10 bis 15 cm erledigt man im zeitigen Frühjahr. Ein Herbstschnitt würde der Pflanze ihren natürlichen Winterschutz nehmen, Wasser dringt ein und die Halme faulen.

 

Mit unserem Pflanzen wir der Garten bald zum Gräser-Paradies!

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